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Mittwoch, 04 März 2020 13:16

Engelmotiv: Eines der ältesten Themen der Kunstgeschichte

Die Bibel erwähnt Engel schon im Alten Testament. Die Vorstellung, dass solche Wesen göttlicher Sendung existieren könnten, ist also schon tausende Jahre alt. Sie fungieren in der Bibel als göttliche Boten oder Wächter, sie können Schutzengel sein oder Fürsten symbolisieren.

Weil sie Abgesandte Gottes sind, tragen sie große Verantwortung und wenn sie dieser nicht gerecht werden, werden sie von Gott aus der himmlischen Gemeinschaft verstoßen, das bekannteste Beispiel dieser gefallenen Engel ist Luzifer – der Teufel.

Die Engelsverehrung

Schon im frühen Christentum werden Engel verehrt. Dieser Brauch beginnt mit dem Erzengel Michael, der als „großer Fürst“, Beschützer des ausgewählten Volkes, der Christlichen Kirche und ihrer Seelen verehrt wird. Die Bibel nennt übrigens nur drei Engel namentlich: Michael, Gabriel und Raphael.

Bereits im frühen Christentum werden die Engel nicht nur verehrt, sondern auch dargestellt. In ihrer Darstellung sind sie dabei sehr wandelbar und wurden immer entsprechend der zeitgenössischen Idealen gestaltet.

In der frühchristlichen Kunst sind Engel ausnahmslos männlich und haben noch keine Flügel. Diese Idee, dass Engel geflügelte Wesen sind, entsteht erst im Laufe des Mittelalters. Zunehmend tauchen Engel in kindlichen und weiblichen Figuren auf. Bis in die Neuzeit hinein sind Engel vor allem Teil der Sakralkunst und erst im Barock werden Engel, meistens dann in puttenhafter Form von jungen Knaben dargestellt, Teil der profanen Kunst und regelmäßig in die Zierde profaner Architektur inkludiert.

Engel außerhalb der christlichen Welt

Interessanterweise taucht die Idee der Engel nicht nur im Christentum oder den anderen abrahamitischen Religionen, dem Judentum und Islam, auf. Auch weit entfernt und ohne von der Bibel beeinflusst, entstehen Engelsvorstellungen. Sogar die Hochkulturen der südamerikanischen Anden hatten noch vor der Ankunft der Spanier Engelsvorstellungen. Diese unterschieden sich deutlich von den europäischen Bildern und verschmolzen nach der spanischen Eroberung Südamerika mit den europäischen Vorstellungen zu vollkommen neuen Bildern von Engeln

Das Weltbild der andinischen Kulturen war durch den starken Glauben der Menschen an die Macht der Astronomie geprägt. Mit dem Eintreffen der europäischen Eroberer traf ein monotheistisches Weltbild auf ein Weltbild, das die Geschehnisse von Planeten und Sterne in den Mittelpunkt rückte.

Die Nähe zwischen einem solchen Glauben an die Astronomie und den christlichen „Vater im Himmel“ führte zu einer Vermischung der christlichen und indigenen Vorstellungen. Astronomische Phänomene wurden mit Engeln vermischt, erklärt und personifiziert. In den Anden konnte die Idee von Engel eine Brücke zwischen der indigenen und der christlichen Religion schlagen.

Südamerikanische Engelsdarstellungen

In den Anden entstanden vor allen im Gebiet von Cuzco und Potosi Serien von Engelsbildern – Bilder von unterschiedlichen Engelsfiguren, die sehr nah an weltlichen Personen angelehnt sind. Anders als die Engelsdarstellungen in Europa, traten Engel nicht pausbäckig und knapp bekleidet auf. Stattdessen schufen die Künstler der Anden die sogenannten Militärengel (spanisch: arcabuceros), die mit Lanzen, Musketen und Rüstung gezeigt wurden.

Im neu missionierten, kolonialen Südamerika nahmen die Engel die Rolle der dort erst später verbreiteten Heiligen ein. Sie dienten als Schutzengel, die unterschiedlichen Personengruppen zur Seite standen und Schutz boten. Diese Funktion haben sie bis heute nicht ganz verloren und spielen in der südamerikanischen Liturgie eine prominentere Rolle als in der katholischen Kirche Europas. Sie nehmen in Lateinamerika eine wichtige Rolle neben der Dreifaltigkeit von Gott, Sohn und heiligem Geist ein. Auch in der Folklore sind die Engel noch weit verbreitet.